Klima

Klimawandel Nov. 06, 2020

Ein Schülerblog von Irem Aydin, Julia Dam und Britta Reinwart.


Das Klima ist einfach erklärt ein Wetterereignis, das über einen längeren Zeitraum in einem größeren Gebiet stattfindet. Klima ist also ein statistisch ermittelter Zustand der Erdatmosphäre. Wetter und Klima hängen stark von der Sonneneinstrahlung ab und verändern sich, wenn Temperatur, Niederschlag, Wind und Verdunstung sinken oder steigen. Es ist ein Durchschnitt der dynamischen Prozesse in der Erdatmosphäre. Innerhalb der Atmosphäre wird es durch Sonneneinstrahlung und durch physikalischen und chemischen Abläufen gesteuert. Außerdem spielen Wechselwirkungen der Hydrosphäre, Kryosphäre, Biosphäreund Lithosphäreeine Wichtige Rolle. Das Wetter ist immer anders und kann nicht gewollt verändert werden. Also ist das Klima ein statistisch ermittelter Zustand der Erdatmosphäre.

Klimawandel

Man spricht erst von Klimawandel, wenn sich in den letzten 30 Jahren oder mehr, die Temperatur gestiegen oder gesunken sind. Seit dem letzten Jahrhundert hat sich die Temperatur weltweit um einen Grad erhöht. Für viele scheint diese Veränderung keinen großen Unterschied zu machen, jedoch betrifft dieser Aufstieg die Umwelt und die Tiere am meisten. Die steigende Hitze zerstört Lebensräume vieler Lebewesen. Es kommt zu vielen Umweltkatastrophen, wie zum Beispiel Überflutungen, da Gletscher schmelzen und der Meeresspiegel steigt. Der vorwiegend größte Verursacher dafür ist der natürliche Treibhauseffekt, der durch uns Menschen verschlimmert wurde. Treibhausgase wie CO2, Methan usw. sorgen für einen „Wärmestau“, es kommt zu einer höheren Durchschnittstemperatur weltweit. Folgen dieser Klimakrise seien, wie gesagt das Verlieren von Lebensräumen vieler Lebewesen. Es herrscht auch die Gefahr eines Massensterbens, wenn sich die globale Temperatur um 2°C erhöht, 18% der Insektenarten, 16% der Pflanzenarten und 8% der Wirbeltierarten wären daran beteiligt. Die Arktis wäre bei dieser Temperatur alle 10 Jahre eisfrei. Die gern gesehenen Korallenriffe, die jetzt schon vom Aussterben bedroht sind, wären dann zerstört. Die Folgen und Verluste der steigenden Temperatur wären zu viel, um sie aufzuzählen.

Klimazonen

Klimazonen bezeichnet man als riesige Bereiche bzw. Gebiete auf der Erde, in der sie beinahe die gleiche Temperatur und Wetterereignisse teilen. Wir teilen die Klimazonen in fünf Teilgebiete ein: Polarzone, Subpolarzone, Gemäßigte Zone, Subtropen und Tropen.

Die Polarzone, bekommt am wenigsten von der Hitze ab, das Gebiet ist von Eis und Schnee bedeckt. Nördlich liegt die Arktis, südlich die Antarktis, beides gehört zu den Polarzonen.
Die Subpolarzone sorgt für einen Übergang von der Polarzone zur gemäßigten Zone. Kanada, Island und der Norden Russlands liegen in diesem Bereich, die Temperaturen dort liegen meistens bei 0°C bis 10°C.
Die gemäßigte Zone unterscheidet man, indem sie vier Jahreszeiten hat. Die Zone liegt zwischen den Polarkreisen und den Wendekreisen.
Die Subtropen liegen zwischen der gemäßigten Zone und der Tropen, die Jahrestemperatur in diesem Gebiet liegt bei 20°C. In diesem Bereich ist die Tier- und Pflanzenvielfalt groß.
Die Tropen befinden sich am Äquator, welches die heißeste Zone der Erde ist, daher ist die Durchschnittstemperatur 25°C.

Das Wetter

Regen und trübe Wolken, windige blaue Himmel, kalter Schnee und unerträgliche Hitze sind sehr unterschiedliche Zustände, aber dennoch sind sie alle Wetterbedingungen. Das Wetter sind die verschiedenen Ereignisse, die jeden Tag in unserer Atmosphäre stattfinden. Es ist in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedlich und kann sich in Minuten, Stunden, Tagen oder Wochen ändern. Die verschiedenen Wetter finden meistens in der Troposphäre, dem Teil der Atmosphäre, der dem Erdboden am nächsten ist, statt.

Luftdruck und Wetter

Die Wetterereignisse in einem Gebiet werden durch Änderungen des Luftdrucks beeinflusst. Der Luftdruck wird durch das Gewicht der großen Anzahl von Luftmolekülen, aus denen die Atmosphäre besteht, verursacht. Wenn der Luftdruck hoch ist, ist der Himmel normalerweise klar und blau. Durch den hohen Druck strömt Luft nach unten und schwärmt sich aus, wenn sie sich dem Boden nähert, wodurch die Bildung von Wolken verhindert wird. Wenn der Luftdruck niedrig ist, strömt Luft zusammen und dann nach oben, wo sie konvergiert, aufsteigt, abkühlt und Wolken bildet. Deswegen wäre es praktisch, an Tagen mit niedrigem Druck einen Regenschirm mitzubringen, da diese Wolken Regen oder andere Arten von Niederschlag verursachen können.

Wetter vorhersagen

Meteorologen entwickeln lokale oder regionale Wettervorhersagen, inklusive Vorhersagen für mehrere Tage. Die besten Prognosen berücksichtigen die Wetterereignisse, die in einem größeren Radius stattfinden. Wenn Sie wissen, wo jetzt Stürme sind, können Prognostiker vorhersagen, wo morgen und am nächsten Tag Stürme auftreten werden. Technologien wie Wettersatelliten und Doppler-Radar unterstützen das Beobachteneines großen Gebiets.Die wirre Art und Weise der Atmosphäre bedeutet, dass es wahrscheinlich immer unmöglich sein wird, das Wetter länger als zwei Wochen vorherzusagen. Neue Technologien in Kombination mit traditionelleren Methoden ermöglichen es Wettervorhersagernjedoch, bessere und vollständigere Prognosen zu entwickeln.

Meiner Meinung nach ist das Klima sehr interessant. Es gibt viele Dinge die ohne es gar nicht möglich wären. Denk dir doch mal, was ohne unser Klima wäre. Wenn wir kein Wetter hätten, würde es keine Sonnenstrahlen, keinen Schnee, keinen Wind und keinen Regen geben, so dass unsere Pflanzen, unsere Tiere und wir aussterben würden. Auf unserem Planeten gäbe es kein Leben mehr. Außerdem ist es wunderschön die Ereignisse in der Natur zu beobachten, die durch das Klima geschehen. Wenn du das nächste Mal nach draußen gehst, nimm dir doch einen Moment Zeit und genieße die Natur. Denn keiner weiß, wie lang es das alles noch geben wird.

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