Hologramme

Digitalisierung Aug. 22, 2019

„Ein 3D Hologramm ist eine 3D Projektion, die sich frei im Raum befindet und die ohne 3D Brillen für jeden sichtbar ist.“ So lautet die Definition eines Hologramms laut der Magic-Holo Organisation. Das ist schon eine sehr genaue Beschreibung eines 3D Hologramms. Doch wie kam man auf die Idee so ein Hologramm zu erschaffen? Gibt es schon Hologramme auf unserem Planeten, oder ist das alles nur Science-Fiction? Auf diese und weitere interessante Punkte werde ich eingehen.

Ein 3D Hologramm, verwendet für eine Show

Die Geschichte:

Alles begann mit dem Physiker Dennis Gábor. Seine Entdeckung im Jahre 1947 sollte das Auflösungsvermögen von Mikroskopen verbessern. Doch ohne es zu wissen, schuf er die Grundlagen der Holographie. Rechtsmäßig hat er 1972 dafür einen Nobelpreis erhalten. Der erste Prototyp eines Hologrammes wurde 1964 von Leith und Upatnieks kreiert und 1967 konnte Dank des Rubin-Puls-Lasers das erste Hologramm einer Person kreiert werden.

Seitdem waren Wissenschaftler besessen davon, ein immer besseres und effektiveres Hologramm zu bauen. Doch die Technologie und die Möglichkeiten der Zeit hatte es nicht ermöglicht, in die 3D Kommunikation umzusteigen. Doch das hat die Wissenschaftler nicht davon abgehalten, Hologramme immer weiter zu entwickeln.

Hologramme heute:

Obwohl es heute noch eher unwahrscheinlich ist in 3D miteinander kommunizieren zu können, da die Hologramme unserer Zeit noch nicht so entwickelt sind und man sehr leistungsfähige Server brauchen würde, um 3D Kommunikation in die Tat umzusetzen, müssen wir uns mit den jetzigen Hologrammen zufriedengeben. Dass bedeutet aber nicht, dass die Hologramme, die wir jetzt haben nicht zu gebrauchen sind.

Hologramme werden in holographisch optischen Bauelementen (HOE), Echtheitszertifikaten, Medizin, Holographischen Endoskopien, Archäologie, Holographischer Interferometrie, Röntgenholographie, Kunst und weiteren Faktoren verwendet. Manchmal findet man sie auch auf Messen. In diesen Fällen werden sie verwendet, um Produkte zu präsentieren.

Ob du es glaubst oder nicht,  Hologramme siehst du täglich,  ohne es zu wissen. Ein Beispiel dafür sind Banknoten. Zum Schutz vor Fälschungen werden auf die meisten Geldscheine Hologramme und Kinegramme aufgedruckt, weil diese nur sehr schwer zu kopieren sind. Diese Technik wird auch bei Tickets für Sport- und Musikveranstaltungen verwendet. Hologramme und Kinegramme werden häufig verwechselt.

Allgemein lassen sich Hologramme nach den Eigenschaften des Films in Volumen- und Flächenhologramme sowie in Amplituden- und Phasenhologramme einteilen.

Abhängig von den auftretenden Farben bei der Rekonstruktion der holografischen Bilder unterscheidet man Weißlichthologramme und Hologramme, die nicht unter weißem Licht rekonstruiert werden können, sowie echtfarbige Hologramme.

Funktionsweise:Denjijuk-Hologramm

Hologrammtypen:

Transmissionshologramme, Reflexionshologramme, Denisjuk-Hologramme, Bildebenenhologramme, Regenbogenhologramme, Multiplexhologramme, Computergenerierte Hologramme und Digitale Hologramme.

Der Kauf von Hologrammen:

Falls du an einem eigenen Hologramm interessiert bist, kannst du entweder ein Hologramm kaufen oder ein Hologramm selbst basteln. Beides funktioniert, doch das gekaufte hat natürlich eine höhere Qualität. Um ein Hologramm selbst zu bauen nehme eine CD-Hülle und schneide daraus vier Trapeze aus, welche man mit einfachem durchsichtigem Klebestreifen zusammenkleben kann, klebe sie so zusammen, dass sie einen Trichter ergeben.

Nun lade dir eine spezielle Applikation auf dein Handy runter um Videos im speziellen Format abzuspielen und lege den Trichter darauf. Super du hast gerade dein eigenes Hologramm gebastelt.

-Jakob Traxler