E-Wirtschaft

Digitalisierung Aug. 22, 2019

Energie der Zukunft

Die Stromerzeugung ist in Österreich durch einen hohen Anteil an erneuerbaren Energieträgern gekennzeichnet. Erneuerbare Energien leisten einen wertvollen Beitrag zur Stromerzeugung und sind Teil des flexiblen Energiemix in Österreich. In der EU liegt der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung gerade einmal bei 29 Prozent.

Erneuerbare Energien sind Energieträger/-quellen, die sich ständig erneuern beziehungsweise nachwachsen. Wie zum Beispiel: Sonnenenergie, Wasserkraft, Windenergie, Erdwärme (Geothermie). Bei einer nachhaltigen Nutzung der nachwachsenden Ressourcen dürfen die Verbrauchsrate die Erneuerungsrate nicht übersteigen.

Biomasse: Wird unter 3 Kategorien aufgeteilt:

  • Feste Biomasse: Brennholz, Holzpellets, Getreidestroh…
  • Flüssige Biomasse: Bioalkohole (z.B. aus Zuckerrübe, Getreide, Kartoffel…)
  • Gasförmige Biomasse: Rubengase, Klärgase, Deponiegase, Pyrolysegase und Biogase (anaeroben, mikrobiellen Abbau von organischen Substanzen)

Solarenergie an der HTL 3 Rennweg:

Thermische Solaranlage (technische Einrichtungen, von denen Sonnenstrahlen absorbiert und abgegeben werden)

Zitat: “Der Erde ist es egal, wo Solarstrom erzeugt wird. Hauptsache er wird erzeugt.”-M.Magic/Martin Meschick, Professor an der HTL 3 Rennweg

Da die HTL Rennweg eine Schule ist, bei der Technik erforderlich und angefragt ist, benötigen wir viel Strom. Mit Hilfe des Solarkraftwerks HTL3R werden wir (=alle, die das Projekt unterstützen) den Stromverbrauch künftig stark reduzieren können.

Pro Solarpanel werden 200 € gespendet. Mit diesem Geld werden das Solarpanel mit Montagematerial und Verkabelungsaufwand sowie anteilig die Wechselrichter gekauft. Pro installierter kWpeak kann im Jahr zwischen 800-1000 kWh Energie erzeugt (besser umgewandelt) werden. Nachdem der erzeugte Strom vom Wechselrichter genau aufgezeichnet wird, kann auch mit der Schule gegengerechnet werden. Somit wächst das Solarkraftwerk stetig und ist ein Energiewachstumsorientiertes System ohne Geldgewinn.

Sind Sie an diesem Projekt interessiert – DI Martin Meschik gibt gerne Auskunft – martin.meschik@mpkeg.com


Photovoltaik: bestehen meist aus Silizium, wodurch es zu einer direkten Nutzung der Sonnenenergie kommt. Außerdem ist Silizium in der Lage, die Sonnenenergie direkt in elektrische Energie umzuwandeln.

Windenergie: Durch die Einstrahlung der Sonne erwärmen sich die Luftschichten und es kommt zu Verfrachtungen von Luftpaketen. Diese Luftströmungen können über Windkraftanlagen in elektrische Energie umgewandelt werden.

Wasserkraft: ist die Kraft, die mit Hilfe von Wasserrädern oder Wasserturbinen aus fließendem Wasser gewonnen wird.

Ein WasserkraftwerkFotoquelle: https://pixabay.com/de/photos/lechfall-stauwehr-lech-füssen-2738882/

Geothermie (Erdwärmer): ist die in Form von Wärme gespeicherte Energie unterhalb der Oberfläche der festen Erde.

Die Digitalisierung der E-Wirtschaft

Die Digitalisierung der Gesellschaft umfasst auch sämtliche Sektoren der Elektrizitätswirtschaft. Die Digitalisierung umfasst auch die Energiewende und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und neuen Energiedienstleistungen.

Digitalisierung und Servicequalität in der E-Wirtschaft sind wichtige Bauteile für eine leistungsfähige und wirtschaftlich gesunde Elektrizitätsversorgung der Zukunft, die damit neue Geschäftsfelder gewinnen werden können oder auch um neue Produkte und Dienstleistungen anbieten sowie neue Kunden zu gewinnen.

Wie sieht es in der Zukunft aus?

Nach dem Klimaabkommen von Paris (2018) entschied die Weltgemeinschaft sich für das Ziel, ihren Energiebedarf in Zukunft „sauber“ und „nachhaltig“ zu decken. Mit „sauber“ und „nachhaltig“ meinten Sie, dass wir möglichst keine Treibhausgas-Emissionen verwenden, sondern nur noch erneuerbaren Ressourcen. Damit wird die Energieversorgung in den kommenden Jahrzehnten hauptsächlich auf Ökostrom (z.B: Wasserkraft, Windkraft oder Sonnenenergie) aufbauen. Unverzichtbar bleiben noch systemrelevante thermische Anlagen, die gemeinsam mit Speichern für einen Ausgleich zwischen Strom-Angebot und -Nachfrage sorgen.

Mittlerweile ist die gesamte Stromnutzung- und versorgung sehr komplex und wird im Alltag überall verwendet. Viele wissen nicht was sie bei einem Stromausfall unternehmen müssen, da es zum Glück nicht häufig vorkommt. Sollte es dennoch einmal zu einem ‘Blackout’ (Totaler Stromausfall) kommen hat das Bundesministerium für Inneres in Österreich folgende Tipps anzubieten:

Sorgen Sie für den Ernstfall und für einen krisenfesten Haushalt vor:

Planen Sie wie für einen „vierzehntägigen Campingurlaub in den eigenen vier Wänden“ – so denken Sie auch an all das, was Sie ganz individuell benötigen.

https://www.oesterreich.gv.at/themen/gesundheit_und_notfaelle/katastrophenfaelle/1/Seite.29500329.html

Abschließend noch ein anschauliches Beispiel zur ‘sauberen’’ Energienutzung:

Ein Mittelklassewagen benötigt zirka 7 Liter Treibstoff pro 100 Kilometer, obwohl ein Elektroauto mit zirka 15 Kilowattstunden Strom auskommt, das entspricht etwa dem Energiegehalt eines Liters Benzin.

-Dinh Huu Thuc