Augmented Reality

VR - AR Okt. 30, 2020

Ein Schülerblog von Timon Amesmann und Lukas Paukner.


Unter Augmented Reality (Deutsch: Erweiterte Realität) versteht man die Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Sie wird häufig für visuelle Darstellung von Informationen (virtuelle Objekte, Bilder, Zusatzinformationen) in der realen Welt eingeblendet.

VR vs. AR

Bei Augmented Reality (AR) sieht der Nutzer die reale Welt und bekommt zusätzliche Informationen eingeblendet, im Gegensatz zur Virtual Reality (VR), bei der man die reale Welt nicht mehr wahrnimmt. Man setzt sich eine VR-Brille auf und taucht komplett in eine computergenerierte Welt ein. Zum Erleben der Augmented Reality benötigt man Smartphone, Tablet, Head-Up-Display, Holographie-System oder eine Augmented Reality Brille.

Bei beiden wird eine gute 3D-Animation und/oder 3D-Visualisierung benötigt. Außerdem ist ein 360°-Blick auch extrem wichtig.

Anwendungsmöglichkeiten

AR (Erweiterte Realität) kann in praktisch allen Bereichen des Alltags zum Einsatz kommen.  Monteure könnten sich zum Beispiel den nächsten Arbeitsschritt direkt in ihr Sichtfeld einblenden lassen.

  • Soldaten oder Katastrophenhelfer könnten sich Ziele und Gefahrenzonen im Gelände anzeigen lassen.
  • Designer könnten mit tatsächlich und virtuell anwesenden Kollegen am selben dreidimensionalen Modell arbeiten.
  • Es kann bei der Navigation in Gebäuden, im Freien, im Auto und im Flugzeug angewendet werden.
  • In der Kunst ermöglicht AR, Objekte von der Realität zu lösen. Im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund wurde das Denkmal des Künstlers Benno Elkan virtuell rekonstruiert und kann jetzt mit einer Smartphone-App von allen Seiten betrachtet werden.
  • Auch für Unterhaltung und Spiele kann AR eingesetzt werden. Pokémon GO ist eines der bekanntesten Beispiele dafür. Dies ist ein Spiel, in dem es darum geht, so viele „Pokémons“ wie möglich zu fangen und in Kämpfen einzusetzen. Sie erscheinen überall auf der Welt. So wird der Spieler dazu angeregt, sich nach draußen zu begeben.
  • Unternehmen setzen zunehmend auf AR-Komponenten. Ein Beispiel dafür ist IKEA, der einen Katalog veröffentlichte, in dem Möbelstücke mit dem Smartphone eingescannt und in einem beliebigen Raum projiziert werden können.

Quellen:

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