Geschichte der Mathematik

Ein Schülerblog von Lukas Paukner.


Mathematik ist die vermutlich älteste Wissenschaft der Welt, da sie sogar bis in
die Jungsteinzeit zurückreicht, in der die Menschen mit dem Zählen begonnen
haben. Die wirkliche Geschichte der Mathematik begann dann im alten Ägypten und
Babylon.

Mathematik in Babylon und Ägypten

Im Babylon im Jahr 3000 v. Christus wurde zum ersten Mal versucht mathematisch
zu denken. Die Menschen wollten die Anzahl ihres Viehs und die des Lohnes
zählen. Dafür benutzten sie Tontafeln, von denen bis jetzt über 400 gefunden
wurden. Auch die Babylonier beschäftigten sich (wie alle Stromlandkulturen) mit
Geometrie. Bei Untersuchungen ist aufgefallen, dass die meisten Formeln beim
entwerfen von Bauplänen für Häuser entwickelt wurden. Beispielsweise die Formel
zur Berechnung des Volumens eines Kegelstumpfes: (V = Volumen, F = Fläche, h =
Höhe) V=1/2 (F_1+F_2 )×h

Babylonische Keilschrifttafel

Von der Mathematik der Ägypter gibt es weniger Quellen, da die damals
verwendeten Papyri sehr empfindlich waren. Dennoch kann man dank den Pyramiden
davon ausgehen, dass die Ägypter schon weitreichende Kenntnisse in der
Mathematik besaßen.

Beide Kulturräume hatten zwar unterschiedliche Zahlensysteme, kannten jedoch
beide die 4 Grundrechenarten und die Annäherung an die Kreiskonstante Pi.

Die Griechen

600 v. Christus begann die Blütezeit der Mathematik bei den Griechen, die als
Begründer der Naturwissenschaften gelten. Wir benutzen noch heutzutage ihre
Formeln, Gesetze und Regeln im Gebiet der Geometrie. Die Mathematik in
Griechenland wird in 4 große Perioden unterteilt:
Ionische Periode (Vorsokratiker wie Pythagoras)
Athenische Periode (Sophisten [Gruppe, die über besondere Kenntnisse auf
theoretischem oder praktischem Gebiet verfügt] wie Aristoteles)
Alexandrinische Periode (Wissenschaftliche Bestrebungen)

Spätzeit

Eine unter Geschichtshistoriker/innen umstrittene Überlieferung besagt, dass die
Geschichte der Mathematik als Wissenschaft mit Pythagoras von Samos beginnt. Er
begründete die Schule der Pythagoreer. Zu deren Erkenntnissen zählt die
Irrationalität der geometrischen Streckenverhältnisse.

Die Griechen hatten, im Unterschied zu den Babyloniern und den Ägyptern, ein
philosophisches Interesse an der Mathematik.
In der Platonischen Akademie in Athen war Mathematik nicht weniger wichtig.
Platon schätzte sie sehr, weil man durch sie wahres Wissen erlangen kann. In
späterer Folge entwickelte sich die griechische Mathematik zu einer beweisenden
Wissenschaft.

Die Maya

Es wird vermutet, dass die Vorfahren der Maya mit Fingern und Zehen zählten, da
sie das Vigesimalsystem verwenden (ein System, das auf der Zahl 20 basiert). Es
verwendet Punkte, Striche und Kriese für die Zahlen 0, 1 und 5.

Es kommt vom lateinischen Wort „vicesimus“, was so viel heißt wie „der
Zwanzigste“. Die Mayas kannten die Zahl 0, doch sie verwendeten keine Brüche. Dennoch war die
Mathematik der Maya für ihre Zeit hochentwickelt.

Herkunft des Wortes

Das Wort Mathematik kommt vom altgriechischen Wort „μαθηματική“ (mathēmatikē),
was gleichbedeutend mit dem lateinischen Wort „mathematica“, was so viel heißt
wie „das Gelernte“ oder „die Kunst des Lernens“.

Die restliche Geschichte
Natürlich ist das alles nur ein Teil der Geschichte der Mathematik, da sie auch
in vielen weiteren Ländern wie in China oder in Indien verbreitet wurde.

Quellen:

On Key

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