Nahrungsmittel und Trinkwasser in der Zukunft

Zukunfts Themen Mai 01, 2020

Ein Schülerblog von Matthias Rosenwirth.

Die Weltbevölkerung wächst – und wie! Laut Experten sollen im Jahr 2050 10 Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben. Doch wie soll sich das mit unseren Lebensmitteln ausgehen?

Jetzige Lage
Es bewohnen zurzeit etwas mehr als 7.674.575.000 Menschen den Planeten Erde. Weizen neben Mais und Reis eine der drei Grundpfeiler der Welternährung wird weltweit auf rund 217,2 Millionen Hektar angebaut. Trotzdem leiden mehr als 800000 Menschen in Asien, Afrika und anderen Entwicklungsländern Hunger. Millionen sind akut vom Tod bedroht. Aber auch sauberes Trinkwasser ist in vielen Regionen Mangelware.

Gründe
Gründe für die Lebensmittelknappheit in Afrika sind zum Teil korrupte Staaten, die den Bewohnern nicht helfen wollen, sondern nur am Geld interessiert sind. So sollen zum Beispiel ausländische Helfer, die der Bevölkerung im Südsudan helfen wollen, 10000 Dollar (statt wie bisher 100 Dollar) bezahlen, um im Land mithelfen zu dürfen.

Ein weiter Grund für Nahrungsnöte ist der Krieg. Denn obwohl die Enten in betroffenen Ländern immer besser ausfallen bleib der Bevölkerung immer weniger.

Zudem kommen vermehrt Umweltkatastrophen, die die Ente der Bauern überall ohne Vorahnung zu Nichte machen können.

Ein anderer wichtiger Punkt ist, dass viele Lebensmittel, vor allem in reicheren Ländern, verschwendet werden. Viele Supermärkte schmeißen altere Produckte weg, die noch „gut“ sind. Die Supermarktketten trifft aber nur wenig Schuld, denn diese dürfen wegen gesetzlichen Bestimmungen keine alt gewordenen Produkte herausgeben, sondern sind verdammt sie wegzuschmeißen.

Maßnahmen
Um die Lebensmittelknappheit zu bewältigen arbeitet vor allen die Landwirtschaft an Innovationen. Es werden neueste Anbautechniken entwickelt, die die Pflanzen mit möglichst wenig Wasser und möglichst wenig Platz wachsen lassen, um Essen für alle herzustellen. Da die Anbauflächen auf den Feldern in Relation zu den benötigten Mengen immer kleiner werden muss im Bereich der Landwirtschaft umgedacht werden. Das Vertical Farming

ist wie der Name schon sagt eine Lebensmittelfarm in der vertikale. Die Pflanzen hängen übereinander in der Luft. Die Wurzeln der Pflanzen sind nicht in der Erde, sondern werden nur ab und zu mit Nährstoffen angereichertem Wasserdampf versorgt. Zudem bekommen die Pflanzen kein Sonnenlicht, sondern werden mit LEDs beleuchtet. Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden benötigt der Betrieb 95 Prozent weniger Wasser, keine Pestizide oder Düngemittel und produziert einen viel höheren Ertrag pro Quadratmeter.

Außerdem kann so eine Farm nicht nur irgendwo am Land gebaut werden, sondern auch in städtischen Ballungsgebieten unter der Erde.

Zusätzlich könnten in Zukunft mehr Dächer bepflanzt werden. Dieses Urban Gardeningkönnte genutzt werden, um die Luft in der Großstadt zu verbessern und zusätzlich eigenes Gemüse anzubauen.

Um die Lebensmittelnöte in Problemregionen einzudämmen, müssen die Produkte gleichmäßiger verteilt werden. Denn in Europa werden gute Lebensmittel weggeschmissen und in Asien und Afrika hungern die Menschen. Das Problem nicht mehr benötigte Lebensmittel können nicht so schnell und einfach auf einen anderen Kontinent transportiert werden. Die Europäer und Amerikaner müssen umdenken. Man braucht nicht immer volle Regale die am Abend komplett ausgeräumt und an nächsten Tag mit frischer Ware wieder befüllt werden.

Beim Trinkwasser ist das ein bisschen anders. Laut Experten ist es zum Beispiel in Wien wichtig genug Wasser zu, verwenden damit sich in den Leitungen das Wasser nicht staut und sich darin Keime bilden. Zudem ist sauberes Trinkwasser nicht so oft vorhanden wie irgendwelche Lebensmittel. In Afrika zum Beispiel kann Getreide angebaut werden eine saubere Trinkwasserquelle zu finden ist dort aber bedeutend schwieriger. Wasser kann außerdem aufgrund der hohen Dichte nur schwer transportiert werden.

Quellen:

https://www.diepta.de/news/ptaplus/nachhaltigkeit-und-innovationen-ernaehrung-der-zukunft-was-essen-wir-in-30-jahren-580118/

https://reset.org/blog/5-technologische-innovationen-die-die-zukunft-unserer-ernaehrung-praegen-koennten-07252018

https://www.derstandard.at/story/2000099979174/wo-kommt-in-zukunft-das-wasser-her

https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/wie-wir-morgen-essen-werden/

https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-03/nahrungsmittelknappheit-lebensmittel-afrika-krieg