Ein Schülerblog von Alex Matecas und Elias Felderer.


Einleitung

Hast du dich nicht auf schon einmal gefragt ob eines Tages plötzlich Aliens an unserer Haustür klopfen könnten? Oder gibt es da draußen vielleicht doch nur Mikroorganismen? Doch wenn es Leben auf anderen Planeten gibt, wie könnte dies aussehen? In Filmen begegnen uns stets Lebensformen, die eine menschenähnliche Gestalt und den Willen zur Kontaktaufnahme besitzen. Welche Lebensformen könnten wir jedoch auf anderen Planeten erwarten? Welche Voraussetzungen benötigt Leben, um sich zu entwickeln? Selbst wenn Leben auf anderen Planeten existiert, wie können wir es ausfindig machen und werden wir jemals den Kontakt aufnehmen können?
Über das und vieles mehr werden wir dich in diesem Blog aufklären.

Was ist außerirdisches Leben?

Außerirdisches Leben ist eine Bezeichnung für Lebensformen, die auf der Erde weder beheimatet noch entstanden sind. Der Begriff ist grob, denn er deckt alle möglicherweise existierenden Lebensformen ab, die nicht irdisch sind. Von mikroskopischen Organismen wie Viren usw. bis hin zu Daseinsformen, die denen eines Menschen ebenbürtig sind oder sie sogar übertreffen.

Voraussetzungen für außerirdisches Leben

Die vermutlich günstigsten Bedingungen für Leben bieten Planeten und große Monde, vor allem terrestrischer Art, in der habitablen Zone des jeweiligen Sterns mit flüssigem Wasser an ihrer Oberfläche. Forscher haben diese Bedingungen auch auf Asteroiden entdeckt.

Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass wir schon bereit sind, zu übersiedeln. Diese zwei „Schlüssel-Zutaten“ – nämlich Wasser und eine steinige Oberfläche reichen allerdings noch nicht aus, um außerirdisches Leben nachzuweisen.

Seit Anbeginn der Erkundung des Weltalls durch den Menschen stellt sich die Frage nach einem Leben außerhalb der Erde. Zahlreiche Planeten sind seither entdeckt worden, doch irgendwelche Anzeichen von Leben wurden bislang nicht gefunden. Das mag zum einen an den noch immer nicht dafür ausreichenden technischen Möglichkeiten der Forscher liegen. Zum anderen aber wohl auch an der Tatsache, dass bisher eigentlich keiner der außerhalb unseres Sonnensystems liegenden Planeten, erdähnliche, also für organische Lebensformen ideale, Bedingungen bereithält.

Bekannte Beispiele

  • Zeichen für Leben auf Mars

    Ein Planet, der schon lange die Fantasie der Astrobiologen anregt, ist unser Nachbarplanet, der Mars. Noch vor etwas über hundert Jahren glaubte man sogar, dass eine vermutete Mars-Zivilisation ein riesiges Bewässerungssystem angelegt hatte. Das sind die berühmten Marskanäle, die sich aber schließlich als optische Täuschungen herausstellten. Die ersten Marssonden fanden nur einen staubtrockenen Wüstenplaneten vor.

    Mittlerweile wissen wir aber, dass sich an den Marspolen dicke Wassereisschichten ansammeln zudem wird Eis und vielleicht auch flüssiges Wasser im Boden vermutet. Vor über 3,5 Milliarden Alex Matecas, Elias Felderer GGP-Blog – Außerirdisches Leben 18.12.20 Seite 4 von 4 Jahren könnten auf dem Mars sogar große Flüsse geflossen sein, das Zeigen beeindruckende Täler und Canyons auf dem Mars.

    Jenseits des Mars wird es eng für Leben in unserem Sonnensystem: Auf den großen, aus Gas bestehenden Planeten Jupiter und Saturn ist es nicht vorstellbar. Und auf Uranus und Neptun ist es extrem kalt.
  • Zeichen für Leben auf Venus

    Zwei Forschungsteams haben Hinweise auf außerirdisches Leben auf der Venus entdeckt. Bei Messungen in der Atmosphäre des Planeten wurde das Gas Phosphin nachgewiesen.

    Dieses Gas kann in der Natur nicht so ohne Weiteres entstehen. Es besteht aus einem Phosphoratom, an das drei Wasserstoffatome gebunden sind. In einer Atmosphäre, in der ungebundener Sauerstoff vorhanden ist, kommt so ein Molekül nicht zustande, weil der Phosphor viel schneller mit dem Sauerstoff als mit dem Wasserstoff reagiert. Auf der Erde kann Phosphin deshalb nur an Orten entstehen, an denen kein freier Sauerstoff in der Chemie mitmischt – im Untergrund von Mooren etwa.

Da Phosphin in der Atmosphäre nur unter bestimmten Bedingungen entstehen kann, sehen Astrobiologen dies als mögliches Indiz für Leben in der Venus-
Atmosphäre.

Quellen