E-Sports – Die Kultur der Jugend

Ein Blog von Paul Winter

Was ist E-sports?
E-sports ist ein Billion-dollar Markt, indem wettbewerbsfähige Spieler gegen
und/oder miteinander Videospiele spielen, während tausende Zuschauer zuschauen.
Genau wie bei einem traditionellen Sport gibt es enorme Zuschauermengen, welche
in Stadien sitzen oder bequem von zuhause mitschauen.

Was ist ein Gamer?
Ein Gamer ist eine Person, die das Spielen von Videospielen als Hobby in ihre
Identität eingebaut hat. Unter diesem Label findet man entweder andere Spieler,
mit denen man interagieren kann, oder Gemeinschaften, die sich um die einzelnen
Spiele oder Spieler gebildet haben.

Allerdings ist dieses Label so groß geworden, dass es mit Vorurteilen wie:
Gaming ist für Männer, Gaming macht dich gewalttätig, Gamers sind faul und haben
keine Zukunft, Gamers sind antisozial und vielen weiteren verbunden ist. Viele
davon sind leicht zu widerlegen, zum Beispiel sind 48% aller Gamers weiblich und
die meisten sehr ‘social’. Diese Fakten helfen dem Stigma allerdings nicht, da
Gamers mit Nerds in Verbindung gebracht werden und die meisten Stereotypen
daherkommen.

Was ist ein E-sportler?
Jemand der in kompetitiven Turnieren mitspielt ist eine Art Elite Gamer, wie ein
professioneller Sportler wird dieser idolisiert. Ist er gut genug und das Spiel,
das er spielt, bekannt genug, bilden sich oft Gemeinschaften um diesen herum.
Diese kommen von der Gemeinschaft des Spiels, im welchem er gut ist, und
erlauben ihm manchmal eine Person des Internets zu werden und Inhalte zu
erstellen oder sein Gameplay live zu streamen und Geld dafür zu erhalten. Dieser
Schritt ist meist besser für den E-sportler, da man für E-sports meist jung sein
muss, um auf dem höchsten Level mitspielen zu können. Ein „Content-creator“ zu
werden bietet eine Zukunft wo die Kompetenzen, die man bereits erarbeitet hat,
angewendet werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass man ewig weit wachsen kann,
weshalb viele in dieses Gebiet umsteigen.

Wie groß ist E-sports?
Diese Frage hat mehrere Antworten, da man E-sports in verschiedenen Bereichen
messen kann. Mann könnte die Größe der Gemeinschaft des Spiels messen, wieviel
diese Gemeinschaft mit anderen interagiert oder wie viele Inhalte diese
produziert. Dies ist allerdings schwer zu machen, da es tausende Gemeinschaften
um Spieler oder „Content-creators“ gibt, die man als Teil der Gemeinschaft des
Spiels sehen kann. Wieviel diese Gemeinschaften dann interagieren oder
produzieren ist demnach noch schwerer zu messen.

Einen anderen Bereich, indem E-sports gemessen werden kann ist das Geld, das
dadurch im Umlauf ist. Was die Spieler selbst bezahlt bekommen steht oft in
Verträgen, und das bedeutet, man müsste die Verträge eines jeden Spielers finden
und durchschauen. Es bleibt also nur noch eine messbare Möglichkeit: die Summe
der Gewinne der Turniere. Das unten gezeigte Bardiagramm zeigt die größten 10
Spiele anhand der Summe der Gewinne in 2020.

Abbildung 1Wie steht Österreich dazu?
Österreich hat zwar einige Ausreißer, welche auf dem höchsten Level spielen,
allerdings sind es sehr wenige im Vergleich zu anderen Ländern, was man
allerdings auf die Größe des Landes schieben kann. Die zwei größten Liegen
Österreichs sind die A1 eSports League Austria und die e-Bundesliga und
Österreich spielt hauptsächlich fünf Spiele kompetitiv. Diese sind: League of
Legends, Brawl Stars, Clash Royal, VALORANT und FIFA.

Quellen:
* esportsobserver.com/top10-games-2020-total-winnings/
* a1esports.at/so-zockt-oesterreich/
* a1esports.at/startschuss-fuer-die-a1-esports-league-austria-2021-mit-neuer-pro-series/
* ebundesliga.at/news-archiv/
* en.wikipedia.org/wiki/Video_game_culture
* medium.com/the-nerd-castle/debunked-the-gamer-stereotype-69be0e4ee0d7

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