Zukunft Mobilität

Ein Blog von Florian Kozel.


 

Intro

Es gibt kaum einen Tag, abgesehen von Corona, wo man nicht irgendwo hinfährt,
sei es wegen der Arbeit, für einen Urlaub oder um sich einfach in der Freizeit
mit einem Freund zu treffen.

Unsere Mobilität hat sich in letzter Zeit kaum verbessert, doch stellt euch mal
vor, man könnte in der Zeit wo man zur Arbeit fährt in ein ganz anderes Land
fahren, was durch Hyperloop ermöglicht werden soll. Oder man muss sich, während
dem Fahren nicht auf die Straße konzentrieren und kann seine Arbeit erledigen
oder ein Spiel spielen, was autonome Autos machen könnten. Wie man sieht bringt
die Erhöhung der Mobilität extreme Zeitersparnisse und erleichtert und
verbessert das Leben.

> Wie könnte die Mobilität in Zukunft erhöht werden?
Fliegende Autos
Abbildung 1: Airbus Flugausstellung Kaum jemand denkt nicht anfliegende Autos,
wenn es um Mobilität in der Zukunft geht. Wenn man dieses Konzept aber etwas
realitätsnäher gestaltet, kommt man eigentlich immer auf eine Mischung aus
Helikopter und Flugzeug, die leicht Autos ähneln.

Die Vorteile dabei sind leicht ersichtlich, es gibt durch mehrere mögliche
Verkehrsebenen kaum oder gar keinen Stau, nebenbei wäre es natürlich auch
einfach cool in einem Auto wo hinzufliegen.

Die Probleme, die bei der weltweiten Umsetzung dieses Konzepts aber entstehen,
sind hohe Kosten, das Gesetz und auch eine gewisse Lautstärke, welche man aber
etwas verringern könnte, wenn man höher fliegt. Allein deshalb denke ich aber,
dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass Fliegende Autos umgesetzt werden.

Abbildung 2: Volkswagen Zukunfts-Modell Autonome Autos
Das nächstes Konzept, an das man wahrscheinlich denkt, sind autonome Autos.
Während diese als viel wahrscheinlicher erscheinen als fliegende Autos sind,
könnte es trotzdem noch lange dauern, bis sie weltweit eingesetzt werden. Es
gibt bereits mehrere Autos, welche theoretisch schon voll autonom fahren können,
die vom Gesetz her aber noch gehindert werden. Das liegt daran, da bei einem
Unfall nicht klar ist, wer die Schuld trägt u.a.

Wenn es aber zu einem weltweiten Einsatz von autonomen Autos kommt, sind die
Vorteile immens. Die Auto-Unfallrate sollte drastisch sinken, der Fahrkomfort
würde steigen und Stehzeiten und Kraftstoffverbrauch würden eingespart werden.
Es wird kein Führerschein zum Fahren benötigt und jede Person hat somit ein
persönliches Taxi.

Trotz der Probleme mit den Gesetzen gibt es schon einige Orte, wo autonome
Fahrzeuge fahren. In der Wiener ‘Seestadt’ ist zum Beispiel ein Autobus, welcher
mit einem Operator fährt, der mit im autonomen Bus ist, um bei Fehlfunktion
übernehmen zu können, im Einsatz.

Hyperloop
Durch Hyperloop, eine Idee von Elon Musk, soll es möglich sein, mit hohen
Geschwindigkeiten, mithilfe von einer magnetisch angetriebene Kapsel, in einer
mit Vakuum gefüllten Metallröhre zu fahren. So ist zumindest die Theorie, denn
es gibt noch einige Probleme zu überwinden.

Abbildung 3: Creator: RichMacf; License: CC BY-SA 4.0
[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en]; Link zum Bild;
[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hyperloop_pod_Cheetah.JPG]Erstens
verringert jedes Leck die Höchstgeschwindigkeit, zweitens kommt es zu großen
Dehnungsproblemen – bei einer 1000 km langen Röhre, soll die Länge bis zu ein
paar Fußballfelder variieren. Das gefährlichste ist jedoch die Dekompression,
durch den Druck der Luft von außen ohne Gegendruck von innen, kann es dazu
kommen, dass das Rohr durch die Atmosphäre zerquetscht wird.

Wenn diese Probleme jedoch überwunden werden, wovon Elon Musk ziemlich überzeugt
scheint, dann haben wir noch nie dagewesene Mobilität. Man könnte die Strecke
San Francisco zu LA innerhalb von 35 Minuten bestreiten, während sie per Auto 5h
und 50min dauern würde, da Hyperloop 1200 km/h fahren soll.

Man könnte die wichtigen Städte aller Länder miteinander verbinden und somit
innerhalb von kürzester Zeit zwischen ihnen reisen. All das, während durch
Solar-Panels auf den Röhren mehr Energie als für Hyperloop notwendig, produziert
wird.

Electreon
Durch Electreon soll es möglich werden,Elektroautos während dem Fahren
aufzuladen, es werden Senderspulen unter der Straße verbaut und Empfängerspulen
am Auto angebracht. Dadurch wird das größte Problem von Elektroautos gelöst, was
die kurze Fahrzeit wäre. Es wird somit keine große schwere Batterie benötigt,
welche zur Produktion auch viele Abgase produziert. Des Weiteren müssen sich
Personen, die ein Elektroauto fahren keine Sorgen machen,eine Ladestation finden
zu müssen.

Abbildung 4: Ladestations-ParkplatzDas Problem ist jedoch, dass jede wichtige
Straße Senderspulen verbaut bekommen muss, damit ein Fahrzeug auch wirklich
kontinuierlich Strom beziehen kann. Dadurch entstehen sehr hohe Kosten, aber es
müsste auch alles nach und nach gebaut werden,damit der Verkehr nicht zu stark
behindert wird, wodurch es sehr lange dauern könnte bis dieses System überhaupt
nutzbar ist.

Fazit
Wie ihr seht gibt es bereits viele Konzepte für Mobilität in der Zukunft, welche
umgesetzt werden könnten. Welches denkt ihr werden wir zuerst umgesetzt sehen?

Quellen:
* www.mcginley.co.uk/news/futuristic-transport-ideas/bp238/
* www.bbc.com/news/av/technology-46622582
* www.wienerlinien.at/eportal3/ep/channelView.do/pageTypeId/66528/channelId/-4400525
* www.vaillant.de/21-grad/technik-und-trends/hyperloop/
* www.greenprophet.com/2020/09/electric-road/
* www.electreon.com/technology
* www.youtube.com/watch?v=LeLAidJl5aw

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